ZIELGRUPPE: Führungskräfte & Vorstände; alle Personen, die an ihrem souveränen Auftreten arbeiten möchten

PAIN POINTS: Unsicherheit und Lampenfieber bei Auftritten oder Präsentationen, mangelnde Präsenz, zu geringer Einsatz von Körpersprache und Mimik

INHALTE:

  • Überblick: Was sind wichtige Elemente von Auftritt, Wirkung & Präsenz?
  • Umgang mit Stress: Wie bekomme ich Lampenfieber souverän in den Griff?
  • Körper & Stimme: Wie kann ich Körper & Stimme bewusst einsetzen?
  • Kongruenz: Wie bringe ich Inhalt, Stimme & Körpersprache in Einklang?
  • Dramaturgie & Spannungsbogen: Wie fessle ich meine Zuhörer?
  • Reflexion: Stimmen Selbst- & Fremdwahrnehmung überein?
  • Kritische Situationen: Wie kann ich kritische Situationen souverän meistern?
  • Wie? Mit Praxisübungen, Kamerafeedback, Tipps & Tricks, persönl. Toolbox

ZIELE:

  • Selbstsicheres Auftreten – ob vor Publikum, dem eigenen Team, bei Bewerbungen oder in Alltagssituationen
  • Souveräner Umgang mit Stress & Nervosität
  • Ein realistisches Gefühl für Selbst- & Fremdwahrnehmung

5 Todsünden, die Sie auf keinen Fall bei einer Präsentation begehen sollten

Und dazu 5 Lösungsvorschläge, die Sie auf einem Präsentationstraining München-Deutschland – weltweit – bekommen.

Wer kennt es nicht, der Puls steigt an, der Magen krampft sich zusammen, der Frosch im Hals sitzt bombenfest? Es ist mal wieder Präsentationszeit: Und genau heute hat sich der Vorstand (Überraschung: aus dem Ausland!) – angekündigt…

Diese 5 Todsünden dürfen Sie auf keinen Fall begehen. Stattdessen zeigen wir Ihnen, wie es klapp mit diesen 5 Präsentations-Tipps der Stage Academy…

Todsünde Nummer 1: Schon zu Beginn das Publikum vergessen!

Schon Kurt Tucholsky gab diesen Tipp für einen schlechten Redner: „Fang nie mit dem Anfang an, sondern immer drei Meilen vor dem Anfang! Etwa so: Meine Damen und meine Herren! Bevor ich zum Thema des heutigen Abends komme, lassen Sie mich Ihnen kurz …“. Gratulation, dann haben Sie schon ordentlich Miese gepunktet, Ihr Fehlstart ist somit gelungen. Denken Sie daran, Ihr Publikum will – wie übrigens Sie auch – keine Zeit verlieren, und vor allem nicht gelangweilt werden.

Unser Tipp:
Holen Sie Ihr Publikum ab. Sie wecken das Interesse nur, wenn Sie zu Beginn den gemeinsamen Nutzen Ihrer Präsentation aufzeigen. Außerdem: Stellen Sie unbedingt Ihren persönlichen Bezug zum Thema her, das erhöht Ihre Präsenz ungemein.

Todsünde Nummer 3: Fachchinesisch gepaart mit belanglosen Zahlen!

Zugegeben, mit Fachchinesisch kann man im ersten Moment gehörig beeindrucken. Ein Beispiel: „Das maximale Volumen subterraner Agrarprodukte steht in reziproker Relation zur intellektuellen Kapazität des kultivierenden Agronoms“. Alles verstanden? Hier die Übersetzung: Die dümmsten Bauern ernten die dicksten Kartoffeln. Ein Beispiel für Fachchinesisch, einer Sprache, die sich wie ein hochansteckender Virus verbreitet. Viele Führungskräfte und Redner sprechen fließend Fachchinesisch, können (und wollen?) sich kaum noch anders ausdrücken. Das hat mehrere Gründe. Wir wissen, natürlich ist es der Sprachgebrauch einer Branche. Das macht es im direkten betrieblichen Umfeld manchmal wirklich einfacher. Gleichzeitig halten wir fest: Oftmals steht ein anderer Hintergrund hinter diesem Wortgewitter. Nicht wenige Präsentatoren wollen sich besser fühlen, ihr Ansehen soll gesteigert werden. Doch um wen geht es hier? Etwa um den Zuhörer? Oder um den Sender? An dieser Stelle wichtig, eine konstruktive Reflexion: Stimmen Selbst- & Fremdwahrnehmung überein?

Merke: Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.

Nächstes Kapitel, die Zahlen
Der englische Physiker Stephan Hawking hat es in seinem Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“ auf diese Formel runtergebrochen: „Man hat mir gesagt, dass jede Gleichung im Buch die Verkaufszahlen halbiert.“ Wir von Stage Academy konstatieren, diese Formel lässt sich auf eine Präsentation problemlos übertragen. Doch die Unternehmenswirklichkeit sieht oft anders aus. Viele Kennzahlen und Unternehmenswerte havarieren sang- und klanglos im üblichen Powerpoint-Folientümpel.

Unser Tipp:
Weniger ist mehr. Zeigen Sie nur die Kennziffern, die Ihr Ziel tatsächlich unterstützen. Alle anderen lassen Sie weg. Bauen Sie außerdem die wichtigen Zahlen in eine Geschichte ein. Menschen erinnern sich besser an Informationen, die in eine interessante Story eingebettet sind. Und: Hauchen Sie abstrakten Zahlen Leben ein. Beachten Sie Dramaturgie und Spannungsbogen. Ein Beispiel: „Mal angenommen, unser Unternehmen wäre eine Fußballmannschaft. Wir haben zwei Spieler, die um jeden Ball kämpfen und unermüdlich auf das gegnerische Tor schießen. Sieben davon spielen ganz passabel. Nicht besonders brillierend, aber sie machen ihren Job. Die verbleibenden zwei Spieler stören nicht nur aktiv das Spiel. Sie schießen sogar ganz bewusst auf das eigene Tor. Und nun?“

In aller Kürze!
Fragen Sie sich ständig: Was haben die Zahl und die Fakten mit Ihren Zuhörern zu tun? Sind sie essentiell wichtig oder verzichtbar für Ihre Präsentation.

Todsünde Nummer 2: Keine Pausen einlegen!

Achtung, nicht vergessen: Sie sind kein Rennfahrer, der als Erster die Ziellinie erreichen muss. Ganz im Gegenteil. Medienprofis wissen: „Das gesprochene Wort ist flüchtig.“ Es ist damit unwiederbringlich. Ihr Publikum schaltet demzufolge sofort ab, wenn Sie bei Ihrer Präsentation Vollgas geben und den Inhalt herunterrattern.
Warum das so ist? Es ist ziemlich anstrengend, aufmerksam zuzuhören, parallel über die detaillierten und komplexen Informationen gründlich nachzudenken, eigene Zusammenhänge herzustellen, sich eine eigene fundierte Meinung zu bilden und um im besten Fall das Gesagte auch noch nachhaltig zu fühlen. Haben Sie gerade beim Lesen etwas gemerkt? Genau, das war zu viel Input in der Kürze der Zeit. Wahrscheinlich reagieren Sie jetzt wie Ihre Zuhörer. Sie schalten ab, machen Pause. Schade um die verschenkte (Rede-)zeit!

Unser Tipp:
Warum gibt es Satzzeichen? Sie geben dem (Vor-)Leser Orientierung und Hinweise, wann eine Pause anliegt. Eine Pause, die gleich dreifach nützlich ist…
1. für Sie als Redner zum Atmen.
2. für den Zuhörer zum Nachdenken.
3. Und als besonderes Add-on: Diese Pause verschafft Ihnen als Präsentator eine dramaturgische Wirkung.
Unsere Kurzformel: Pausen. Machen. Wirkung.

Todsünde Nummer 4: Ablesen statt vortragen!

Nicht nur Amateure tappen in diese Falle, sondern auch so mancher Profi: Powerpoint-Folien ablesen. Das ist tabu. Die Folge, Sie sind nicht mehr der Mittelpunkt der Präsentation. Es kann nur noch schlimmer kommen, wenn Sie die Folie ausführlich beschreiben und den Text eins zu eins vorlesen. Das ist ähnlich aufregend wie einen Witz erklären.

Unser Tipp:
Setzen Sie Ihren Körper und Ihre Stimme bewusst ein. Die Körpersprache im Vortrag entscheidet maßgeblich darüber, wie die Zuhörer die Sachverhalte und den Standpunkt des Redners aufnehmen. Was Sie darüber hinaus nicht vergessen sollten: Lassen Sie authentische Emotionen zu, zeigen Sie diesen Ihren Zuhörern. Erst wenn Ihre Botschaft von der Mimik Ihres Gesichts und vom Rest des Körpers unterstützt wird, überzeugen Sie wirklich. Ein natürliches Spiel mit der Mimik und damit eine Verbesserung Ihrer Überzeugungskraft erzielen Sie mit unserem Präsentationstraining München – Deutschland – weltweit.

Todsünde Nummer 5: das Lampenfieber anheizen!

Die Angst übernimmt das Spielfeld. Der Körper reagiert mit Schweißausbrüchen, Herzrasen, Magenproblemen und Konzentrationsschwierigkeiten. Alle Augen sind auf Sie gerichtet, Sie wollen auf keinen Fall enttäuschen, perfekt sein. Aber dieser enorme Druck, und dann noch das schreckliche, immer wiederkehrende Lampenfieber! Was sollen nur die Kollegen von mir denken, wenn ich keine gute Performance abliefere? Diese Gedanken kennen die meisten.
Werden diese Gefühle allerdings übermächtig, werden sie zum Hindernis. Noch brisanter wird die Stimmung in Stress- oder Konfliktsituationen…

Unser Tipp:
Arbeiten Sie mit uns am Ihrem Selbstmanagement und an Ihrer Haltung, fahren Sie damit gleichzeitig das Stresshormon Adrenalin runter. Dieses ist unter anderem für das Lampenfieber verantwortlich, denn der Neandertaler steckt bis heute immer noch in uns drin. In der damaligen Welt war existentiell: Nähert sich ein Feind, mussten wir in der Konfliktsituation entscheiden: Weglaufen? Angreifen? Flight-or-fight? Dafür brauchten wir ratzfatz viel Energie. Das gab es durch das Stresshormon Adrenalin, es macht aufmerksam, man ist bereit, zu kämpfen oder um sein Leben zu rennen. Macht heutzutage vor einer stressbehafteten Präsentation leider überhaupt keinen Sinn mehr!
Aber die Auswirkungen von Adrenalin lassen sich lindern durch Übung und Gewöhnung. Indem Sie üben, auf der Bühne zu stehen und Gespräche zu moderieren, werden Sie immer selbstsicherer und ruhiger. Daneben das Atmen nicht vergessen, und vor allem – sich selbst Mut machen. Wir sind davon überzeugt: Sie schaffen das – mit unseren Praxisübungen, Kamerafeedback, Tipps & Tricks und persönlicher Toolbox.

Autor: Jens Klocke, Stage Academy

Sie haben noch Fragen? Wir freuen uns über Ihren Anruf: +49 (0) 89 / 780 68 59-0.